Wie bewegt man Massen? Wie bewegt sich die Masse? Und wie bewegt man sich in der Masse?

Bei der tragischen Massenpanik in Duisburg wurden in den Medien die Schuldigen schnell gefunden: Es sind all jene, welche für die Organisation und die Umsetzung des Sicherheitskonzepts zuständig waren.

Allerdings – und das mag für einige wie Hohn klingen – todgetrampelt, erdrückt oder verletzt wurden die Opfer nicht durch die für die Sicherheit zuständigen Personen. Es war vielmehr die Masse, die ungewollt plötzlich zum tödlichen «Instrument» wurde.

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Bequem im Wohnzimmer sitzend lassen wir uns von den Medienberichten über die Unglücke der letzten Tage berieseln. Menschen werden dabei zu Nummern und das wirklich Wichtige, der Gedanke an die Betroffenen, geht vergessen.

Die Medienberichterstattung über die jüngsten Unglücke in Deutschland und der Schweiz hat in diesen Tagen einen Grad erreicht, welcher bei mir einfach nur Ekel auslöst. Das ist dann der Fall, wenn Unglücke zu eigentlichen Medienevents hochstilisiert werden.

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Vorwärts zu kommen heisst, einen eingeschlagenen Weg abzuschreiten. Manchmal werden Wege eingeschlagen, ohne deren Ende zu sehen. Dabei kann es sich auch um eine Sackgasse handeln…

Wie unschwer zu erkennen ist, zeigt das nachfolgende Bild eine Treppe, die eigentlich ins Nichts führt. Unten angekommen gibt es weder einen Ausweg noch eine Sitzbank oder irgendeinen anderen Grund, diese Treppe zu begehen.

Dieses Bild stammt nicht etwa aus einem Land, in dem es an Raumplanern mangelt oder in welchem diese schlecht ausgebildet werden. Nein, dieses Bild stammt von der Avenue de la Gare in Neuenburg.

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Die Sommerzeit ist immer auch eine gute Gelegenheit, Liegengebliebenes aufzuarbeiten und Zukünftiges vorzubereiten. So zum Beispiel in Sachen Schleichwerbung…

Wer schon länger in der Augenreiberei mitliest, der weiss, dass hier Schleichwerbung beim Schweizer Fernsehen schon verschiedentlich thematisiert wurde.

Beim letzten Mal ging es im Artikel «Eine süsse Versuchung» um einen «Tagesschau»-Beitrag zu Roger Federer und dessen neuen Sponsor «Lindt & Sprüngli». Der Schokolade-Hersteller wurde etwas arg in den Mittelpunkt des Beitrags gestellt.

In der Augenreiberei war man der Auffassung, dass hier eindeutig Schleichwerbung vorlag. Darum stellte sich abschliessend die Frage, ob man sich an die Ombudsstelle DRS wenden und eine Beanstandung einreichen soll.

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Seit der Bankenkrise standen vor allem die Manager und deren Löhne im Zentrum der Kritik. Darum konzentrieren sich viele Massnahmen vor allem gegen Lohnexzesse im Management, schliesslich ist das auch politisch attraktiv. Vergessen gehen dabei die Verwaltungsräte, deren Entlöhnung und vor allem deren Rolle. Dies zeigt sich jüngst wieder im Fall der Thurella AG.

Wenn eine Person das Gesicht eines Unternehmens verkörpert, dann ist das meistens der Direktor Generaldirektor Geschäftsleiter CEO. Er ist in der Regel derjenige, welcher im Namen des jeweiligen Unternehmens nach aussen zur Öffentlichkeit wie nach innen gegenüber den Mitarbeitern auftritt.

Demgegenüber fristen Verwaltungsräte eher ein Schattendasein. Manchmal erscheinen sie einem schon fast so lichtscheu wie eine Fledermaus. Das gilt selbst für die eigenen Mitarbeiter, und so überrascht es auch nicht, dass viele Angestellte häufig weder den Namen noch das Abbild eines Verwaltungsrats kennen.

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Ferienzeit ist auch Reisezeit. Viele verreisen dabei mit dem Flugzeug. Eine Luftraumsperrung fällt darum genau in diesen Tagen besonders ins Gewicht und trifft nicht nur Geschäftsreisende.

Der isländische Vulkan Eyjafjalla spuckt nicht mehr – oder zumindest nicht stark genug, damit er es wieder in die Schlagzeilen schafft. Schliesslich sind auch die verschiedenen Luftraumsperrungen verschwunden und damit unsere einzige Sorge bei diesem Vulkanausbruch…

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BP vermeldet einen Erfolg beim Auffangen des austretenden Erdöls im Golf von Mexiko. Derweil geht die Umweltverschmutzung andernorts weiter – und kaum jemand schaut hin…

BP und die für Tiefseebohrungen zuständige Aufsichtsbehörde der USA stehen seit Monaten fürs Debakel im Golf von Mexiko in der Kritik. Alle Welt blickt dahin. Live-Streams erlauben sogar, sich die Katastrophe von zu Hause aus anzuschauen. Denn: Was man heutzutage nicht sieht, findet für viele leider auch nicht statt.

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Bereits zum sechsten Mal hat der Verband Schweizer Presse die Studie «Medienbudget» herausgegeben. Was vordergründig interessant klingt, entpuppt sich aber als fragwürdiges Produkt…

Letzte Woche präsentierte der Verband Schweizer Presse zum sechsten Mal seine Studie Medienbudget. Darin werden die Ausgaben der Nutzer für die drei Kategorien Content, Access und Hardware für den Medienkonsum erhoben, zu welchen auch noch die Ausgaben für Werbung gemäss Werbestatistik Schweiz addiert werden.

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Die Presse ist einhellig der Meinung, es wäre höchste Zeit gewesen, dass Moritz Leuenberger «endlich» seinen Bundesratssitz räume. 15 Jahre wären eine lange, für sehr viele sogar eine zu lange Amtsdauer. Aber ist dem wirklich so im Vergleich zu früheren Bundesräten?

Für Bundesräte gibt es keine Amtszeitbeschränkung. Sie bestimmen selbst, wann sie zurücktreten – oder aber sie werden anlässlich der alle vier Jahre durchgeführten Gesamterneuerungswahlen abgewählt, wie dies jüngst bei Ruth Metzler im 2003 oder bei Christoph Blocher im 2007 der Fall war.

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Motto

Häufig sind die Dinge nicht so (einfach oder kompliziert), wie sie vordergründig erscheinen...

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